Seit Morgan Drosophila ins Labor geholt hat, ist diese Fliege
zu einem der genetisch bestuntersuchten Organismen geworden. Dabei liegt der
Schwerpunkt längst nicht mehr auf Erforschung von Vererbungsmechanismen,
sondern auf dem Verständnis von Regulationsvorgängen auf dem Niveau
der Genregulation und der Interaktion von Genen. Die Entwicklungsgenetik ist
ein Paradebeispiel dafür.
Die Gene von Drosophila zeigen in vielen Fällen weitgehende Übereinstimmung
mit entsprechenden Genen anderer Tierstämme, auch denen der Wirbeltiere.
Die Fliege gewinnt dadurch auch Bedeutung als Modellsystem für Genfunktionen
und Krankheiten beim Menschen.
Techniken
Mikroskopie und Immunhistochemie
A quick and simple
introduction to Drosophila melanogaster
(The Drosophila Virtual Library)
The Modern Era:
The Impact of Molecular and Cellular Biology: Drosophila: The Molecular
Rosetta Stone
(The Virtual Embryo L.W. Browder U. of Calgary)
Roberts DB (ed). Drosophila. A Practical Approach. Oxford, IRL
1998[2]
890/WC 4460 R643