| Anrechnungsmöglichkeiten
des Bachelor-/Masterstudiums Biologie mit den anderen Biologie
- Studiengängen: |
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An der Naturwissenschaftlichen
Fakultät III existiert seit dem WS 2006/07 ein konsekutiver Bachelor-/Masterstudiengang. Die Biochemie versucht den komplexen Erscheinungen
des Lebens mit den Methoden und Gesetzen der Chemie und Physik auf
die Spur zu kommen. Als Überlappungsbereich zwischen Biologie
und Chemie vereint sie das analytische und synthetische Vorgehen
des Chemikers mit dem beobachtenden, systematisch ordnenden und
quantitativ beschreibenden Vorgehen des Biologen. Als empirische
Wissenschaft setzt sie Freude am Experimentieren und kritische Beobachtungsgabe
voraus.
Das Studium
des Faches Biologie für das Lehramt an Gymnasien kann mit Chemie oder mit Physik kombiniert werden. Das vertiefte
Studium des Faches Biologie stimmt in den ersten vier Semestern
weitgehend überein mit dem Bachelorstudium, ergänzt um
das Studium der Biologiedidaktik. Danach gilt ein anderer Studienplan,
um alle für das Staatsexamen notwendigen Lehrveranstaltungen
abzudecken.
Für das Lehramt an Realschulen kann das Studium des Unterrichtsfaches
Biologie mit Chemie oder Physik kombiniert werden. Das Grundstudium
stimmt überein mit Teilen des Bachelorstudiums, ergänzt
um das Studium der Biologiedidaktik. Danach gilt ein anderer Studienplan,
um alle für das Staatsexamen notwendigen Lehrveranstaltungen
abzudecken.
Für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen kann
Biologie als Unterrichtsfach studiert werden. Das Grundstudium stimmt
überein mit Teilen des Bachelorstudiums, ergänzt um das
Studium der Biologiedidaktik. Danach gilt ein anderer Studienplan,
um alle für das Staatsexamen notwendigen Lehrveranstaltungen
abzudecken. Zum WS 2009/10 wurde an der Universität Regensburg, einzigartig in Bayern, das Didatktikfach "Naturwissenschaft und Technik" eingeführt. Wie die später zu unterrichtenden
Schulfächer (Heimat- und Sachunterricht in der Grundschule; Physik/Chemie/Biologie
in der Hauptschule), sind die Inhalte dieses Didaktikfaches
fächerübergreifend angelegt.
Das
Staatsministerium für Unterricht und Kultus plant, auch die
Lehramtsstudiengänge den Bachelor- und Masterstudiengängen
anzupassen. Die Studierenden sollen den Bachelor-Abschluss parallel
zu ihrem Lehramtsstudium erwerben können. Auch der Mastergrad
ist als zusätzliche Qualifizierung für Lehramtsstudierende
geplant. Zugangsvoraussetzung für das Referendariat wird das
Staatsexamen bleiben.
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| Das
Umfeld und Zusatzangebote für Studierende |
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Das Lehrangebot von anderen Fächern ist in
der Universität im allgemeinen allen Studierenden zugänglich.
So ist es möglich, neben dem Fachstudium auch anderen akademischen
Interessen nachzugehen. Speziell in der Datenverarbeitung oder für Fremdsprachen bietet die Universität
allen Studierenden zusätzliche Qualifikationsmöglichkeiten.
Über den Cip-Pool für die Studierenden der Fakultät
Biologie ist der Zugang zu den zentralen Großrechnern des
Rechenzentrums der Universität und dem Internet möglich.
Die Universitätsbibliothek ist dezentral verteilt auf die verschiedenen Fakultäten. Die
Teilbibliothek „Biologie und Vorklinische Medizin“ mit
75.000 Biologie-Bänden und 160.000 aus dem Gebiet der Medizin
steht deshalb direkt im Biologiegebäude zur Verfügung.
Zusätzlich werden dort über 500 laufende Fachzeitschriften
gehalten.
Das Sportzentrum der Universität auf dem Campus-Gelände bietet allen Universitätsangehörigen
eine Reihe von Möglichkeiten im Allgemeinen Hochschulsport
an.
Im Hauptstudium gibt es begrenzte Studienmöglichkeiten
an den Partneruniversitäten in den USA in
Boulder/Colorado und St. Louis/Missouri oder durch Austauschprogramme
mit europäischen Universitäten, wie z.B. der Uni Kent
in England (Organisation über das akademische Auslandsamt der Universität Regensburg). Ein solches Studium
kann entweder integriert in den Regensburger Studienplan durchgeführt
werden, oder es stellt eine zusätzliche Qualifikation dar.
Nach dem Masterabschluß bestehen an der
Fakultät auch die Möglichkeiten zur Promotion („Dr. rer. nat.“) an der Gruduiertenschule RIGeL. Voraussetzung dafür ist ein
mit „gut“ bestandenes Examen und ein Hochschullehrer,
der die Betreuung einer solchen Arbeit übernehmen kann. Die
Anfertigung einer Doktorarbeit dauert in der Regel etwa 3 Jahre.
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| Berufsfelder
und Berufsaussichten |
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Der Bachelor / Master ist keine fertige Berufsausbildung
wie die eines Arztes, eines Apothekers oder eines Lehrers. Der
Bachelor / Master kennzeichnet den
Abschluss eines Studienganges, an den sich weitere Qualifizierungen
(z.B. Doktorarbeit) oftmals anschließen (besonders bei Punkt
1-3).
Die Berufsfelder lassen sich grob in sechs Gebiete untergliedern:
1. an Hochschulen und außeruniversitären
Forschungseinrichtungen
Einsatz in der Grundlagenforschung und in der Lehre
(Unterricht der Studenten). In der Regel befristete Arbeitsverträge
zur Durchführung der Promotion (Doktorarbeit) oder als wissenschaftlicher
Assistent. Bei entsprechender Eignung Dauereinstellung möglich
(z.B. Hochschullehrer; akademischer Rat).
2. an medizinischen Einrichtungen
Grundlagenforschung im medizinischen Bereich. Planerische
und technische Unterstützung medizinischer Labors. In der Regel
ebenfalls erst befristete Arbeitsverträge zur Promotion oder
als wissenschaftlicher Assistent. Dauereinstellungen nur in eingeschränktem
Maße möglich.
3. in der Industrie
Berufsmöglichkeiten vor allem in der pharmazeutisch-biotechnischen
Industrie z.B. im Bereich Diagnostik, Arzneimittel, Agrochemie,
Lebensmittel-Herstellung. Die Aufgabenbereiche können sehr
unterschiedlich sein. Von der anwendungsorientierten Forschung (z.B.
Entwicklung neuer Medikamente) bis zum Marketing und Vertrieb von
Produkten.
4. in der Schule
Als Biologielehrer je nach Ausbildung (Lehramt)
auf der entsprechenden Schulstufe.
5. im Verwaltungsdienst
Je nach Schwerpunkt der Ausbildung Tätigkeit
im Bereich von Verwaltungen (z.B. Zoos, Museen, Umweltschutzbehörden,
Abfallwirtschaft, Naturschutzverwaltung etc.).
6. Freiberufliche Biologen
Selbständige Tätigkeit z.B. im Bereich
Umweltberatung, Landschaftsplanung, Wissenschaftsjournalistik, Umweltanalytik.
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