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| Leitung: | Anne-Kathrin Jackel, Oliver Tackenberg, Peter Poschlod
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| Bearbeitung: | Anne-Kathrin Jackel, Anne Krämer, Christine Römermann
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| Förderung: | Bundesamt für Naturschutz, EU
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Merkmale von Pflanzen, die in Bezug auf bestimmte Umweltfaktoren funktional sind, werden als funktionelle Merkmale bezeichnet. Die Kenntnis funktioneller Merkmale von Pflanzenarten erlaubt die Analyse der Mechanismen, die für die Richtung vegetationsdynamischer Prozesse oder für die Häufigkeit, Seltenheit und Gefährdung von Pflanzenarten bestimmend sind.
Aus diesem Grunde werden seit etwa 15 Jahren Daten zu funktionellen Merkmalen von Datenbanken zusammengetragen (z.B. DIASPORUS, Bonn et al. 2000). Mit der Veranstaltung eines Workshops im Jahre 1999 zu "Biologischen Risikofaktoren bei Pflanzenarten", der vom Bundesamt für Naturschutz unterstützt wurde, konnte im Jahre 2001 ein erstes umfangreiches Projekt auf nationaler Ebene etabliert werden – BIOPOP (in Zusammenarbeit mit der AG Landschaftsökologie der Universität Oldenburg).
Hinzu kommt seit 2002 ein europäisches Projekt, das sich auf die nordwesteuropäische Flora bezieht – LEDA (in Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg, UFZ-Halle-Leipzig, Akademie der Wissenschaften (Tschechien), Universität Groningen, Universität Nijmegen (beide Niederlande), Universität Leuwen (Belgien), Universität Sheffield (Großbritannien) und NINA (Norwegen).
Zahlreiche neuere Arbeiten beschäftigen sich mit den Möglichkeiten der Erfassung von funktionellen Merkmalen und der Ableitung von standardisierten Methoden.