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EINFÜHRUNG
VEGETATIVE VERMEHRUNG
1. Freisetzung der Tochterkolonien
2. Wachstum und Sensitivität für das Sexpheromon
3. Embryogenese und Differenzierung
4. Inversion
5. Wachstum und Ausbildung der extrazellulären Matrix
6. Die extrazelluläre Matrix unter vegetativen Bedingungen
SEXUELLE VERMEHRUNG
1. Das Sexpheromon (Induktor)
2. Das sexuelle Zellteilungsprogramm der Gonidien
3. Die extrazelluläre Matrix unter sexuellen Bedingungen
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Der molekulare Mechanismus der sexuellen Induktion, der
bei einer Konzentration von 10-16 M des
Sexpheromons noch wirksam
ist, stellt ein faszinierendes zellbiologisches Problem dar.
Eine Antwort darauf ist noch nicht möglich, doch scheinen strukturelle Modifikationen
innerhalb der
ECM, die
z.T. schon wenige Minuten nach Sexpheromongabe feststellbar sind,
eine wichtige Rolle
zu spielen.
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Nach Induktorgabe synthetisieren somatische Zellen das Pherophorin II (Wenzl and Sumper,1986), das
ausgeprägte Homologien zum Sexualinduktor zeigt (Godl
et al. 1995). Interessanterweise wird die Sexpheromon-homologe Domäne aus dem Pherophorin II durch spezifische Proteolyse
freigesetzt,
was auf
einen Signalverstärkungsprozess hindeutet.
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Ein weiteres Mitglied der Pherophorinfamilie, das Pherophorin S (Godl et al., 1997), wird
nach Induktorgabe in
löslicher Form in der DZ identifiziert.
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Bemerkenswert in der DZ sind zwei
weitere sexspezifische hydroxyprolinreiche Glykoproteine, DZ1 und DZ2, (Ender et al., 2002), die ähnliche Strukturmerkmale wie das DZ3 (Wenzl,
unveröffentl. Ergebnisse) aufweisen.
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Die Funktionen der genannten und evt. weiterer Glykoproteine werden zur Zeit mit
molekularbiologischen
und
immunologischen Methoden untersucht.
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