VOLVOX

1. Das Sexpheromon (Induktor)

 

EINFÜHRUNG

VEGETATIVE VERMEHRUNG

1. Freisetzung der Tochterkolonien

2. Wachstum und Sensitivität für das Sexpheromon

3. Embryogenese und Differenzierung

4. Inversion

5. Wachstum und Ausbildung der extrazellulären Matrix

6. Die extrazelluläre Matrix unter vegetativen Bedingungen

SEXUELLE VERMEHRUNG

1. Das Sexpheromon (Induktor)

2. Das sexuelle Zellteilungsprogramm der Gonidien

3. Die extrazelluläre Matrix unter sexuellen Bedingungen


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Das Sexpheromon wirkt noch bei einer Konzentration von 10-16 M (!) und induziert beide Stämme (weiblich und männlich) von Volvox carteri zur Ausbildung sexueller Kolonien (Starr and Jaenicke, 1974).

Das Sexpheromon wird von Spermienpaketen einer sexuellen männlichen Kolonie, die spontan entstanden ist, ins Medium abgegeben und induziert in der nächsten Generation alle Kolonien (Starr, 1969, 1970). Hitzeschock ist eine weitere Ursache für die Induktion der Sexpheromon-Synthese, erfolgt aber in diesem Falle durch somatische Zellen asexueller Volvoxkolonien (Kirk and Kirk, 1986).

Das Sexpheromon ist ein 30 kD-Glykoprotein, dessen Primärstruktur und Kohlenhydratanteil charakterisiert ist (Tschochner et al., 1987; Mages et al. 1988).

Die Wirkungsweise und Signaltransduktion des Sexpheromons sind noch spekulativ (Hallmann et al. 1998).